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An einem Projekt sind viele verschiedene Personen beteiligt. Auf der Bühne sieht man meistens nur die Schauspieler, Tänzer und Musiker. Aber damit ein Team wirklich gut arbeiten kann, braucht es viel mehr: Es braucht eine Porjektleitung, Menschen, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern, Techniker, einen Supervisor. Außerdem kommen bei einem Projekt oft auch externe Personen hinzu. Beispielsweise Sponsoren, ohne die das Projekt gar nicht möglich wäre, Grafikdesigner für die Flyer und Plakate, eine Fotografin für Bilder. Man benötigt Sprecherzieher und erfahrene Tänzer, die mit allen Beteiligten arbeiten und sie weiterbilden. 

 

All diese Menschen bilden am Ende das Gesamtprojekt. Hier könnt ihr sie kennenlernen!


Julia Rohn, Projektleitung, Regie, Choreografie

Julia Rohn ist 23 Jahre alt und studiert an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg Lehramt Sonderpädagogik sowie Theaterpädagogik. Seit 10 Jahren ist sie bei verschiedenen Theaterproduktionen dabei gewesen, konnte Erfahrungen im Schauspiel sowie im Kostüm, in der Regie und in der Choreografie sammeln. 2012 feierte ihr erstes Projekt "Jetzt aber schnell" Premiere, 2015 entwickelte sie bei der Kunstdruck-Produktion "Nichts - was im Leben wichtig ist" Choreografien zum gesprochenen Wort. Julia Rohn engagiert sich zudem intensiv in der christlichen Jugendarbeit Esslingens. So ist sie im Leitungsteam des Jugendgottesdienstes AHOJ, leitet Sommerfreizeiten und ist in der Mitarbeiterschulung tätig. 

Besonders am Herzen liegen ihr Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sie versucht durch ihre Stücke auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, und die Menschen für Themen wie Mobbing, psychiatrische Erkrankungen, leben ohne festen Wohnsitz etc. zu sensibilisieren. 

"Mein Traum ist, dass die Menschen durch meine Inszenierungen hinter die Fassade blicken. Dass sie erkennen, dass hinter jedem Aussehen und jedem Verhalten ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte steht.  Ich möchte einen Teil dazu beitragen, dass Menschen sich nicht ausgeschlossen und einsam fühlen müssen."


Sina Deiß, Projektleitung

Sina Deiß ist 22 Jahre alt und studiert an der Pädagogischen Hochschule Ludiwgsburg Lehramt Sonderpädagogik im siebten Fachsemester. 

In der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit ist sie sehr aktiv, arbeitet in einem wöchentlichen Mädchenteenkreis mit, bringt sich in der Konfirmandenarbeit und bei den Kinderbibeltagen ein. Sie hat schon drei Reiterfreizeiten geleitet. Durch ihr ehrenamtliches Engagement wurde es ihr wichtig, sich für das Thema "sexuelle Gewalt" zu sensibilisieren und geschult zu sein. Mit dem Projekt "Broken" investiert sie sich nun auch in die kulturelle Szene Esslingens und leistet somit nicht nur präventiv sondern auch kulturell einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft. 

 

"Ich möchte vielen Menschen Informationen und Gedanken mit auf den Weg geben, die sie mit offenem Blick durch die Welt gehen lassen. Einem offenem Blick, der sich nicht vor der Systematik der sexuellen Gewalt verschließt, sondern Warnzeichen früh erkennt und damit das Leiden vieler Kinder verhindert."


Marie Schüssele, Tanz

Marie Schüssele ist 20 Jahre alt und studiert an der pädagogischen Hochschule Kultur- und Medienbildung im dritten Fachsemester.
Das Tanzen und auf der Bühne stehen war schon seit ihrer Kindheit eine große Herzensangelegenheit. Im Alter von 6 Jahren fing sie in ihrer Heimatstadt Villingen-Schwenningen an Tanztheater zu tanzen, wo sie an großen Projekten und Aufführungen für Groß und Klein teilgenommen hat. "Aschenputtel", "Mary Poppins" und "Die kleine Hexe" gehörten u.a. dazu. Durch ihr Studium mit den Schwerpunkten Musik und Theater/Literatur kann sie nun ihr Wissen in den Bereichen nochml vertiefen und vor allem lernen, wie sie später ihre Leidenschaft auch anderen Menschen beibringen und sie dafür begeistern kann. In verschiedenen Praktika hat sie selbst schon Tanztheaterkurse angeboten, was ihr viel Spaß bereitet hat. 

 

"Ich liebe es einfach auf der Bühne zu stehen, zu tanzen und den Zuschauern dabei etwas zu vermitteln. Sei es eine Geschichte oder eine tiefergehende Aussage. Wenn ich diese Leidenschaft mit Anderen teilen kann oder sie damit begeistern kann, ist das für mich ein wundervolles Gefühl."


Caterina Quintini, Tanz

Caterina Quintini ist 20 Jahre alt und studiert an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg Grundschullehramt und das Erweiterungsfach Theaterpädagogik. In ihrer Jugend spielte und wirkte sie bei der Entstehung mehrerer Theaterprojekte im Jugendclub des jungen Theater Konstanz mit. Später wechselte sie zum Tanztheater und beteiligte sich als Regieassistentin an einer Produktion des KidsClub Konstanz. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich in verschiedenen kleineren Projekten für sozial benachteiligte Kinder. Seit Herbst 2016 ist sie als Sprachbegleiterin an einer Ludwigsburger Grundschule in einer Vorbereitungsklasse tätig. 

 

"Ohne pathetisch klingen zu wollen möchte ich was von meinem Glück, das mir in die Wiege gelegt worden ist, weitergeben. Besonders schön finde ich es, wenn durch Formen der Kunst auf ein gesellschaftliches Tabuthema aufmerksam geamcht wird, das Publikum angeregt wird das eigene Verhalten zu reflektieren und sich ihr Handeln dadurch vielleicht zum Besseren wenden kann. In diesem Sinne freue ich mich auf ein spannendes Projekt."


Martin Wiesner, Musik

Martin Wiesner ist 27 Jahre alt und schon sein Leben lang mit derr Musik verbunden. Er lernte zunächst Saxophon, doch seine Vorlieben fand er in der klassischen und Rock-Musik. Als Cellist und schon bald als stellvertretender Stimmführer spielt er seit 2009 im Symphonischen Orchester Ostfildern. Seit seiner Jugend ist Martin als Arrangeur und Komponist tätig. 2015 wurde unter seiner Leitung die Komposition "Sverige" für Symphonisches Orchester in Ostfildern und Stuttgart durch ihn uraufgeführt. Zu weiteren Werken gehören Streichquartette, Symphonien, Musik für Streichorchester, Duette sowie Musik für Rockbands. Seine Leidenschaft zur Improvisation entdeckte er während des Saxophonunterrichts und konnte diese während der Arbeit als Cellist zu den Projekten "Jetzt" und "Begegnungen" mit Open_Music e.V. stark vertiefen sowie Einblicke in die neue Musik gewinnen.

 

"Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Gewalt ist ein Weg, das Thema zu enttabuisieren. Dies hilft hoffentlich allen betroffenen Menschen, denn oft können Probleme im Vorfeld gelöst werden, wenn es noch nicht zu spät ist ein Menschenleben (psychisch oder physisch) zu zerstören. Ich möchte mit meiner Musik das Gewicht dieses Themas darstellen und gleichzeitig Hoffnung geben für alle Betroffenen sowie deren Mitmenschen - für uns alle."


Ed Gaietto, Schauspiel

Ed Gaietto wurde in Tiffin, Ohio, U.S.A. geboren und kam mit dem U.S. Militär 1986 nach Deutschland. Nach seiner Militärzeit blieb er zum Studium in Stuttgart und machte seinen Abschluss 1995 als Diplom Kummunikations Designer. Momentan arbeitet er als selbstständiger Grafikdesigner und unterrichtet außerdem Zeichnen und Illustration an einer Akademie für Film-, Grafik- und Fotodesign in Esslingen. Seit 2008 wirkt er in einigen kleineren Filmproduktionen mit und hatte seinen ersten Bühnenauftritt 2012 al Heiner in "Jetzt aber schnell". Er spielte schon in Esslingen, Stuttgart, Heidelberg und Berlin mit dem KUNSTDRUCK Ensemble e.V.. Er ist außerdem Gewinnder des "Best Male Performance" Awards für seine Darstellung von Harold in "Tiger in a Cage" mit dem Stuttgarter Theater Center beim IMCOM Europe Entertainment Showcase Festival 2015. Andere Rollen in denen er auftrat sind: Rex, Joe and Anthony in "Working", Max in "The sound of music", David in "Heaven", Old Major in "Farm der Tiere" und als Wolf 2 in "Wolf*s Jagd".

 

"Ich bin ein Künstler und ich möchte mein Umfeld gestalten. Auf, an oder neben der Leinwand, jedes Medium ist mir recht. Ich bin zu diesem Projekt gekommen, weil ich von Julia darum gebeten wurde. Während der Projektvorbereitung habe ich verstanden, wie viel Vertrauen Julia in mich gesetzt hat und vertraue deswegen selber in die Fähigkeit der Zuschauer, meine Darstellung von meiner Person zu unterscheiden."


Lars Gildner, Supervisor

Lars Gildner ist 40 Jahre alt, im Erstberuf Bezirksjugendreferent in Esslingen und im Zweitberuf selbstständiger Supervisor. Er macht seit mehr als 25 Jahren Jugendarbeit, 15 davon hauptamtlich. Seit 2002 macht er Angebote an Schulen für Sucht- und Gewaltprävention und seit 2012 ist er Präventionsmanager gegen (sexualisierte) Gewalt an Kindern. Seine Zielgruppe ist die ganze Bandbreite von Kindern bis jungen Erwachsenen, seine Begeisterung ist, jungen Menschen einen guten Start ins Leben zu ermöglich und auf der Sinnsuche zu begleiten. Er möchte seine Erfahrungegn in diesem Projekt einsetzen, um Menschen im Angesicht von Unfassbarem eine Handlungsfähigkeit zu eröffnen. 

 

"Drum prüft alles und das Gute behaltet: Ich möchte Kindern und Jugendlichen Mut machen Neues auszuprobieren und Neugier wecken. Ebenso möchte ich sie schützen vor Gewalterfahrungen. Junge Menschen haben viele Fragen, die ich gerne helfe zu beantworten . das liegt mir mehr als zu belehren. Darum bin ich kein Lehrer geworden, sondern ein Begleiter in einer Lebensphase, die eine Suchbewegung ist. Seitdem ich mein Supervisorstudium beendet habe, möchte ich diese Fähigkeit auch Erwachsenen zur Verfügung stellen: Beratung in beruflichen Fragen auf der Suche nach Lösungen."


Felix Brugger, Technik

Felix Brugger ist 19 Jahre alt und investiert mithilfe eines FSJ ein Jahr in die christliche Jugendarbeit im Kirchenbezirk Esslingen. Interesse an Veranstaltungstechnik fand er erstmal 2012 bei dem in Esslingen stattfindenden Ahoj Jugendgottesdienst. Seit 2013 liegt die technische Leitung der Gottesdienste bei ihm. In verschiedenen Gottesdiensten und Workshops konnte er seitdem wichtige Grundkenntnise in Licht- und Bühnentechnik sammeln. Auch in Sachen Medientechnik ist er erster Ansprechspartner, so baut er sich zur Zeit seine eigene Videotechnik auf und spezialisiert sich in diesem Bereich. Trotz vereinzelter Auftritte auf der Bühne fühlt er sich hinter dem Mischpult am wohlsten und kann so sein Talent im technischen Bereich einbringen. 

 

"Mir ist es ein Anliegen, dass sich die Menschen wieder als eine Weltgemeinschaft verstehen. Der Individualismus eines Menschen ist keine schlechte Eigenschaft, allerdings sollte das kein Grund sein sich in Gruppen abzuspalten und sich vom Rest abzukapseln, andere Gruppen zu diskriminieren oder auszuschließen. Jeder Mensch ist eingzigartig und liebenswert."